Re:framing Modul

Das letzte Modul des Collaboratory ist online gegangen: „Re:framing“ . Es handelt sich um ein textbasiertes Spiel und steht exemplarisch für einen möglichen kritisch-spielerischen Umgang mit Werken der Sammlung.

Das Modul ist basierend auf dem Workshop „[Untitled] Reframing Bild und Titel“, entwickelt von Aida Bakhtiari (Künstlerin und Digitalberaterin) und Clara Laila Abid Alsstar (Bildung und Vermittlung Lenbachhaus) entstanden.

Dieses Modul bietet die Möglichkeit Bilder aus dem Lenbachhaus zu erkunden und mehr darüber herauszufinden. Mit jedem Klick können User*innen mehr über die Hintergründe und Geschichten, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, erfahren. Hierbei werden insbesondere aktuelle, kritische Perspektiven eingenommen. Begriffe wie Othering, Orientalismus oder Exotismus werden in Bezug auf die jeweiligen Werke erforscht.

Als „Textadventure“ (textbasiertes Spiel) zum Werk „Türkisches Café“ von August Macke steht es prototypisch und exemplarisch für einen möglichen kritisch-spielerischen Umgang mit Werken der Sammlung. Neue, überschriebene oder weniger bekannte Erzählungen sollen, so vor allem jungen User*innen, zugänglich gemacht werden und die Möglichkeit eröffnen, Narrative umzudeuten. Erkenntnisse können User*innen per Social-Media-Post mit ihrer Community teilen.

Kunde: Lenbachhaus München
Gestaltung & Konzepte: Serve & Volley
Inhaltliches Konzept, Redaktion & PM:: Lenbachhaus München
Technisches Konzept, Frontend & Backend Programmierung:: Tilman Reiff
Frontend & Backend Programmierung:: Matthias Weisz