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Genderchanger Kinderhemden

Mit Mode die Welt verändern

Kleider machen Leute. Aber nicht nur Leute, sondern Identitäten. Vor allem bei Kindern wird auf einmal ganz eng gedacht, da existiert nur noch der Binärcode von xy und xx. Ein Junge muss natürlich blau tragen. Mädchen dagegen sind auf himmelschreiend-plastikmärchenfarbenes Pink abonniert. Wer weiß denn, dass diese Farbcodierung im 19. Jahrhundert anders herum funktionierte? Blau stand für das federleichte Ätherische, pink für draufgängerisches Heldentum. Nicht, dass das keine Geschlechterstereotypen wären, im Gegenteil. Letztlich zeigt dieses ganze Interpretieren und am Zuschreiben von Bedeutungen, dass alles kulturell und historisch veränderlich ist, dem Tee sei Dank.
Deshalb kommt hier eine Variante, die diese verkrusteten Vorstellungen leichtfüßig, mit ironischem Unterton, aber mit ehrlichem Anliegen auf den Punkt bzw. auf die Brust bringt, um uns mit einem kleinen Kniff ein wenig die Optik zu verrücken.
Typische Motive, die für „weibliche“ und „männliche“ Eigenschaften und Tätigkeiten stehen, sind auf Tees gedruckt, die die dafür jeweils „falschen“ Farben haben. Der Schraubenschlüssel prangt also auf einem pinkfarbenen Tee. Wer wird es tragen? Mädchen oder Junge?
Für alle aufgeschlossenen Eltern und Kinder, die in einer besseren, bequemeren Welt aufwachsen wollen, in der das Korsett der Strunze-Trennung von männlich und weiblich keine große Rolle mehr spielt.

Hemdchen: American Apparel
Grösse: 2 Jahre
Farben: rosa, hellblau
Motive: Flockdruck

Preis:
14 Euro im Laden
16 Euro per Post

Verkaufte Motive:
Betonmischer
Ungeziefer

 


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